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Bayernpokal 2014

Super-Ergebnis für die Oberpfälzer Volleyball-Talente beim Bayernpokal 2014

Jedes Jahr präsentiert der Bayerische Volleyball Verband seine besten Nachwuchstalente beim Bayernpokal. Auch der kleine Bezirk Oberpfalz stellt sich mit seinen Auswahlmannschaften diesem Wettbewerb, obwohl andere Bezirke angesichts der weit höheren Zahl an Vereinen schier übermächtig erscheinen. Die Auswahltrainer Stefan Baumer und Johannes Weiß hatten ihre Jungs dafür mit vielen intensiven Lehrgängen gut vorbereitet und konnten den verdienten Lohn mit dem erstklassigen 2. Platz einstreichen. Hervorragend schlugen sich die Mädchen von Monia Slama und Eva-Maria Dietz, die total überraschend das Halbfinale schafften und insgesamt mit Platz 4 die bisher beste Platzierung belegten. In einer inoffiziellen Gesamtwertung belegt die Oberpfalz damit klar den 2. Platz hinter dem übermächtigen Bezirk Oberbayern, was zeigt, welche hochklassige Jugendarbeit in den Oberpfälzer Volleyballvereinen geleistet wird. Begleitet wurde das Team auch vom bewährten Schiedsrichterwart der Oberpfalz, Werner Maier und vielen mitgereisten Fans, die die weite Fahrt nach Elsenfeld in Unterfranken nicht gescheut hatten.

Das erste Spiel für die Oberpfälzer Buben gegen Schwaben wurde eine klare Angelegenheit trotz eines „Hängers“ Mitte des zweiten Satzes. Mit 2:0 durften sie den Platz verlassen. Auch Mittelfranken musste die zwingende Überlegenheit der Oberpfälzer mit gleichem Ergebnis anerkennen, zumal die Baumer-Jungs den überragenden Hauptangreifer des Gegners mit harten Aufschlägen und guter Blockarbeit unwirksam machen konnten. Der härtere Brocken kam mit Oberbayern II. Auch hier hatten die Oberpfälzer im ersten Satz ihre Kontrahenten voll im Griff. Im zweiten Satz kam dann Oberbayern immer besser ins Spiel, der Kampf wogte hin und her. Die Oberpfälzer hielten jedoch die Konzentration stets hoch, zogen ihr Spiel durch und ließen auch nach zahlreichen abgewehrten Matchbällen keinen Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz geht. Mit 29:27 sicherte man den direkten Einzug ins Halbfinale ohne einen Satzverlust am ersten Tag. Der zweite Tag begann dank einer disziplinierten Nacht im Rahmen einer rundum gelungenen Teamvorbereitung genauso konzentriert. Schnell hatte man den Niederbayern trotz zweier überragender Brüder Sagstetter (später als beste Spieler des Turniers ausgezeichnet) den Schneid abgekauft durch knallharte Aufschläge, erstklassiger Blockarbeit und druckvollen, variantenreichen eigenen Angriffen. Souverän gewannen die Baumer-Jungs erneut mit 2:0 (-18/-14). Stolz zogen die Jungs ins Finale auf dem Großfeld ein, wo auch die persönliche Vorstellung in der Elsenfelder Sparkassen-Arena zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Das anschließende Spiel gegen Oberbayern entwickelte sich auch zu einem hochklassigen Spiel – zumindest im ersten Satz. Die Oberpfälzer hielten lange tapfer mit und forderten den übermächtigen Gegner mit einer ausgezeichneten Teamleistung heraus. Erst im Endspurt zog dieser auf 25:20 davon. Im zweiten Satz war dann doch verständlicherweise die „Luft raus“. Die Oberbayern – gespickt mit BVV-Juniorteam-Spielern aus dem Volleyball-Internat – brachten immer besser ihre Schnellangriffe und harten Außenangriffe durch und siegten unangefochten im 2. Satz. Trotzdem konnten die Jungs der Oberpfalz stolz und erhobenen Hauptes am Schluss ihre Silbermedaille in Empfang nehmen.

Für die Mädchen begann es nicht so gut. Sie hatten sich eine deutliche Führung gegen die starken Schwaben erkämpft, spielten jedoch insgesamt recht verhalten und ließen den Gegner Punkt für Punkt aufkommen. Viele Eigenfehler und zaghafte Aktionen setzten sich auch im zweiten Satz trotz Verbesserungen fort. Ohne richtigen „Pep“ verloren die Mädchen 0:2. Auch gegen Oberbayern II schien sich die „Ladehemmung“ fortzusetzen, der erste Satz war bald verloren. Doch plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft, nachdem sich keine Mannschaft so recht absetzen konnte. Die Oberpfälzerinnen erkannten ihre Chancen, drehten auf und gewannen die folgenden Sätze knapp aber völlig verdient. Wie ausgewechselt trumpften die Mädchen dann gegen Mittelfranken auf, zeigten Selbstbewusstsein, Esprit und mehr Druck in Block und Angriff. Damit schlossen sie das Spiel erfolgreich ab und hatten bereits die Überkreuzrunde erreicht. Das nächste Spiel ging dann doch an die Substanz. Aber auch beim Gegner Niederbayern lief es nicht anders, so dass die Oberpfalz den ersten Satz recht überlegen für sich gewinnen konnte. Dann flachte das Spiel etwas ab, so recht wollte keine Mannschaft den Sieg. Am Schluss besannen sich die Oberpfälzerinnen dann ihrer Tugenden und zogen mit einem 2:0-Sieg ins Halbfinale ein – fast eine Sensation nach dem ernüchternden 7. Platz aus dem Vorjahr. Das Halbfinale führte das Team dann gegen den späteren Turniersieger Oberbayern. Tapfer leisteten die Oberpfälzerinnen Widerstand, konnten aber eine klare Niederlage nicht verhindern, so dass sie dann um Platz 3 erneut gegen Oberbayern 2 antreten mussten. Hier konnten die Mädchen immer wieder Rückstände aufholen, und lagen dann sogar 22:17 vorne. Aber die Oberbayern hatten die Vortagesniederlage nicht vergessen und traten mit ihren zwei großen Mittelblockerinnen wesentlich gefestigter auf. Nach und nach arbeiteten sie sich wieder heran, als dann zwei eher „blöde“ Fehler den 23:25 Satzverlust für die Oberpfälzerinnen bedeuteten. Der zweite Satz sah dann einen verbissenen Kampf um einen Vorsprung, wo beide Teams immer wieder mit guten Aktionen glänzten. Schade, dass im Endspurt erneut die Oberpfälzerinnen mit 23:25 das Nachsehen hatten, was dann einige Tränen der Enttäuschung zur Folge hatte – war man doch so nahe am Stockerl-Platz mit der Bronzemedaille. Die Mädchen-Leistung muss aber besonders gelobt werden. Die Mannschaft hatte sich stark verbessert, obwohl man auf mehrere Stammspielerinnen verzichten musste, die aus verschiedenen Gründen fehlten. 

So fehlte dann doch ein bisschen das „Sahnehäubchen“ auf einer insgesamt hervorragenden Vorstellung der Oberpfalz. Das folgte dann mit der Nominierung der Stamm- und Perspektivspieler  für die Bayernauswahl. Mit Lilli Dietz, Max Bibrack, Daniel Weber, Paul Soderer, Philipp Weiß, Jeremias Tschannerl und Janek Lindner wurden sieben Talente des Bezirks berufen! Außerdem hat der Bezirk von vielen Seiten ein besonderes Lob für das Trainerteam bekommen. Für die Oberpfalz war also dieser Bayernpokal 2014 wirklich diese lange Anreise wert!

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